Der Drache ist eines der häufigsten Fabelwesen in der chinesischen Mythologie. In nahezu jeder der chinesischen Wissenschaften kommt der Begriff des Drachen vor, sei es im Feng Shui, im Bazi Suanming, der TCM oder den restlichen Methoden.
China bezeichnet sich nicht umsonst als Heimat der Drachen oder Land der Drachen, bei nahezu jeder größeren Feier taucht irgendwo eine Drachenfigur auf, in vielen Fabeln und Märchen spielt er eine Rolle. Es gibt ihn in den verschiedensten Größen und Arten, oft wird seine Bezeichnung für komplexe Zusammenhänge verwendet, so beispielsweise im Feng Shui.
Auf chinesisch heißt der Drache "long" mit dem Schriftzeichen 龙. Dieses ist vermutlich aus der Orakelknochenschrift der Shang-Zeit (ca. 2000 v. Chr.) entstanden und hat eine lange Entwicklung über die Bronzeschrift, Sigelschrift, Kurialschrift über die historische Normalschrift (Langzeichen) bis zur heutigen Kurzform durchlaufen.
Der Drache als Fabelwesen unterscheidet sich bis auf wenige Ausnahmen, signifikant von den Drachen die wir aus der europäischen Geschichte kennen. Während die westlichen Drachen meist feuerspeiende Ungeheuer waren und heldenhaft gejagt und erlegt wurden, sind Drachen im chinesischen Verständnis ein Glückssymbol.
Teilweise gilt er als Urahn der Menschheit, ist traditionell der Überbringer der Wünsche und Hoffnungen der Menschen zum Himmel und allgemein ein Symbol für Glück, Frieden, Schutz, Schicksal, Göttlichkeit und die Macht des Kaisers.
Der Kaiser wurde mit dem Drachen verglichen, bat diesen aber gleichzeitig um Schutz und Macht, weshalb sich in Kaiserpalästen auch ungewöhnlich viele Drachenmotive finden. Bezeichnungen wie Drachenthron für den Thron des Kaisers, Drachenbett für seine Schlafstätte oder Drachenkörper für seinen Körper waren sehr gebräuchlich.
Die Wirtschaftsmacht China wird nicht umsonst "Drache China" genannt und der Drache gehört nicht umsonst zu den Insignien eines Kaisers. Schon seit Urzeiten gehört der Drache fest zum chinesischen Weltverständnis und wird teilweise als Gottheit verehrt.
1988 fand man in einer aus der Yangshao-Kultur (5000 bis 3000 v. Chr. ) stammenden Ruine die bislang älteste archäologische Entdeckung eines chinesischen Drachen, die Darstellung eines Drachen aus Knochen ...
Neben dem Einhorn, dem Phönix und der Schildkröte ist der Drache eines der vier Totemtiere der alten chinesischen Religion und wird als Totem der Seen, Flüsse und Meere angesehen und verehrt.
Drachen werden nicht selten als Götter oder zumindest Halbgötter verehrt und verwalten große Schätze. Den Menschen gegenüber verhalten sie sich meist freundlich oder ...
Für die einen ist es ein chinesischer Drachen, für die anderen die größte Seidenraupe der Welt. Nicht nur vom Verhalten her unterscheiden sich chinesische Drachen von den europäischen sondern auch optisch und natürlich durch die Tatsache, dass die chinesische Variante kein Feuer spuckt.
Drachen werden in China oft als schlangenförmige, fantasievolle und oft recht bunte Mischwesen aus neun verschiedenen Tieren ...
Einige Vertreter der chinesischen Drachen sind aus der Mythologie besonders bekannt und sollen nachfolgend vorgestellt werden auch wenn Sie nicht direkt mit den Methoden des Feng Shui in Verbindung ...
Der erste der chinesischen Drachen hatte der Legende zufolge neun Söhne, die neun Drachenkinder. Jedes dieser Drachenkinder hat eine spezielle Aufgabe und ganz spezielle Fähigkeiten erhalten. Einer kümmert sich beispielsweise um die Literatur, ein anderer um dem Kampf etc.
Dargestellt werden sie in der Literatur und in der Kunst jeweils ihren Aufgaben entsprechend. Erwähnt wurden die Drachenkinder ...
Der Drache wurde schon immer als Ursprung und Herr über die Natur angesehen. Er beherrscht sämtliche Gewässer (Meere, Seen, Flüsse, Bäche, Regen) und von daher auch den Ackerbau, denn es gibt keine Ernte ohne Regen.
Baute man sein Haus oder seine Dörfer nicht nach den Vorgaben des Drachen, konnte man sich nicht auf seine Hilfe und somit ...
Nicht nur im Feng Shui, auch in der chinesischen Astrologie spielen Drachen eine Rolle, wenn auch nur in der eher vereinfachten Form die in etwa mit einem Zeitungshoroskop vergleichbar ist.
Die eigentliche Methode des Bazi Suanming, der chinesischen Persönlichkeitsanalyse, arbeitet nicht mit ...
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Ein überaus beliebtes Motiv ist der Drache auch in der chinesischen Kunst, ob nun mit Feng Shui Bezug oder ohne. Ursprünglich war er dem Kaiser und seinem Gefolge vorbehalten, mittlerweile ziert es Steinpfosten, Tore, Bilder, Schnitzereien, Möbelstücke, Instrumente, ...
Drachen durfte man nicht so ohne weiteres töten, lediglich der Kaiser war befugt Drachenfleisch zu essen, es sollte intelligent machen. Am Hofe des Kaisers Chao soll einmal ein toter Drache aufgefunden worden sein welcher sogleich vom Kaiser und seinen Ministern verspeist wurde. Unter Anderem soll es eine feine Drachensuppe gegeben haben.
Aber auch Teile eines Drachen, ja sogar ...
In China findet jedes Jahr zum Neujahrsfest ein Drachenumzug statt, der Glück und Frieden für das kommende Jahr bringen soll. Ein aus Papier und Stoffbahnen bestehender Drache wird dabei durch die Straßen getragen um die Drachen zu wecken, die im Erdinnern überwintert haben und sich nun wieder um die ...
Natürlich wurden im Laufe der Geschichte auch diverse Orte nach dem Drachen bekannt. Die Halbinsel Kowloon vor Hongkong Island heißt übersetzt "9 Drachen", der Kowloon Park in Hong Kong lässt sich mit "9 Drachen Park" übersetzen.
1279 soll der Kaiser ...
Keiner von uns hat vermutlich je einen Drachen gesehen, was daran liegen mag dass sie seit langer Zeit ausgestorben sind. Da man aus den Gliedmaßen und Körpersäften allerlei nützliche Arzneien oder Schmuckstücke anfertigen konnte mit denen man übernatürliche Fähigkeiten erlangen konnte, wurden die ...